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Golfclubs & -plätze

Neue Kommunikationswege beschritten

Nichts ist beständiger als der Wandel. Das gilt auch für den Waldecker Club. Nachdem Dr. Dieter Herguth über viele Jahre an der Spitze des Vereins am Edersee gestanden hatte, gab er das Amt des Präsidenten an Dr. Friedrich Niederquell weiter. Präsident Horst Kleinschmidt: „Viele Golfer aus anderen Clubs loben unseren Platz und dessen Pflegezustand. Das Team um Betreiber Markus Hess und Head-Greenkeeper Hans Heinrich Hankel hat tolle Arbeit geleistet.“ Foto: nhEr manövrierte den Club erfolgreich durch eine bewegte Phase, die nicht zuletzt mit der Insolvenz der Schweizer Sumo-Betreibergesellschaft zusammenhing. Seit Januar leitet Horst Kleinschmidt den dortigen Vorstand. Wie er den Übergang erlebt hat, was die aktuelle Lage ausmacht und mit welchen Plänen sein Team in die Zukunft geht, erläutert er im folgenden Gespräch.

Horst Kleinschmidt, was hat Sie dazu bewogen, sich für das Amt des Präsidenten zur Verfügung zu stellen?

Nachdem ich 2015 die Insolvenz der Sumo AG bzw. ihrer Golf GmbH hautnah miterlebt hatte, stand für mich fest, dass der Golfplatz am Edersee bestehen bleiben muss. Fast alle Mitglieder legten sich richtig ins Zeug, um die Platzpflege und die Gastronomie zu unterstützen. Den Spielbetrieb der Mannschaften und die Turniere übernahm der Vorstand. Schon damals merkte man, dass alle Mitglieder das gleiche Ziel verfolgen: einen tollen Platz in einer wunderschönen Gegend zu erhalten.

Als Ende 2015 bekannt wurde, dass der Vorstand neu gewählt werden musste, war uns klar, dass wir uns dieser Herausforderung stellen. Der neue Vorstand unseres Clubs war schnell gefunden. Jedes Mitglied liebt diesen Sport und ist stark mit Waldeck verwurzelt. Da fiel es mir nicht schwer, den Vorsitz dieses tollen Clubs zu übernehmen.

Welches sind die wichtigsten Ziele, die Sie und Ihr Team anstreben?

Wie andere Clubs auch, wollen wir neue Mitglieder begrüßen und tolle Abende mit Freunden in der Gastronomie verbringen. Der Spaß am Golfsport steht absolut im Vordergrund.
Da wir fernab von Autobahnen oder Großstädten liegen, versuchen wir, schon in den Schulen die Golfer von morgen anzusprechen. Mit unserem Pro Regis Gustave haben wir einen Trainer, der wirklich weiß, wie das Golfspielen funktioniert. Ihm zur Seite stehen drei Jugendbetreuer, die die Trainingstage leiten.

Wie ist die zu Ende gehende Saison aus Ihrer Sicht gelaufen?

2016 war für unseren Club ein Probelauf für die Zukunft. Viele Golfer aus anderen Clubs loben den Platz und dessen Pflegezustand. Das Team um Betreiber Markus Hess und Head-Greenkeeper Hans Heinrich Hankel hat tolle Arbeit geleistet!

Auch unsere Gastronomie hat sich hervorragend entwickelt. Golfer und Nichtgolfer freuen sich über gutes Essen zu günstigen Preisen. Da bleibt man schon gern noch ein Stündchen mehr an Loch 19…

Mit unserem Newsletter auf der Homepage www.gc-waldeck.de haben wir alle Neuigkeiten zu Turnieren und der Vorstandsarbeit an unsere Mitglieder weitergegeben. Auch die Eröffnung einer neuen Seite auf Facebook (www.facebook.com/golfwaldeck) hat zu einer sehr guten Kommunikation und Informationsweitergabe geführt.

Und schließlich: Absolut positiv ist die Stimmung im Club. So viel Spaß während und nach den Turnieren hatten wir schon lange nicht mehr.

Wie steht es um die sportlichen Aspekte – vom Turnierbetrieb und der Jugendarbeit über das Training bis zu den Clubmannschaften?

Wie erwähnt, war der Probelauf recht positiv. Viele Mitglieder besuchen die Wettspiele während der Woche, etwa den Mittwochsbär, oder freitags die Neunloch-Turniere. Im Verlauf des Jahres wurden die steigenden Zahlen der Spieler bei diesen Turnieren deutlich. Den Höhepunkt markierte das Wochenende mit Oktoberfest und Monatsbecher Italia, an dem insgesamt fast 150 Teilnehmer an den Start gingen.

Unsere Jugendlichen konnten unter besten Bedingungen trainieren. Die Betreuer und Pro Regis verhalfen den Youngstern in kürzester Zeit zu neuen Handicaps.

Im kommenden Frühjahr wird unsere Schwunganalyse-Videoanlage auf den neusten Stand gebracht. Damit werden sich die Trainingsbedingungen auf sehr gutem Niveau befinden.
Sämtliche Clubmannschaften, von den Jungsenioren und Jungseniorinnen bis zur Hessenliga, konnten die Klasse halten. Für 2017 hoffen wir mal wieder auf eine Aufstiegsfeier!

Apropos 2017: Was sind Ihre wichtigsten Anliegen im kommenden Jahr?

Die lassen sich in drei Schlagworten benennen: Mitgliedergewinnung, die Jugendarbeit im Sinne von Schulsport – und glückliche Golfspieler.

Wie wird der Weg zu diesen Zielen aussehen?

Als alter Fußballer und Abteilungsleiter des TSV Eintracht Waldeck habe ich gelernt, immer schnell auf den Punkt zu kommen und auch mal unangenehme Dinge anzusprechen. Ob das auch beim Golf geht? Da war ich mir nicht sicher. Daher hat es mich umso mehr gefreut, dass fast alle Mitglieder diese Art des Redens bevorzugen. So macht die ehrenamtliche Arbeit wirklich Spaß!

Spitzname Hotte
Präsident Horst Kleinschmidt, 50 Jahre alt, nennen seine Freunde nur kurz Hotte. Der Waldecker ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Seit zwölf Jahren golft er am Edersee. Entsprechend benennt Kleinschmidt seine Hobbys: „Meine Familie und unsere Haustiere, Golf spielen und Urlaub mit meinen Freunden.“ Beruflich ist er in Baunatal aktiv – als Geschäftsführer der IWL Industriewartung & Logistik GmbH (www.iwl-baunatal.de).

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