// sie lesen ...

Golf-News

Den Platzrekord nur knapp verfehlt

Der Start auf die Fairways und Grüns dieser Welt gestaltet sich für manchen Zeitgenossen eher zäh. Nach den ersten Trainingseinheiten und der erfolgreichen Platzreifeprüfung zeigt sich, dass viel Geduld und manche Stunde auf der Driving-Range notwendig ist, bis die Bälle so fliegen, wie sich der Newcomer das wünscht. Zwei, die in dieser Hinsicht geradezu einen fliegenden Start hingelegt haben, sind Thomas Schmelz und Frank Biniasch. Die beiden hatten beim JobCenter-Turnier „Wir Unternehmen für Nordhessen“ am Schnupperkurs teilgenommen und Feuer gefangen. Danach trainierten sie mit Pro Nigel Elder und legten am Sonntag vor dem ProAm ihre Platzreifeprüfung ab. Einen Tag später, beim Nordhessen-ProAm, bildeten sie zusammen mit Elder und dem Alt-öttinger Single-Handicapper Sascha Frumm ein Team – und gewannen das Turnier. Was ein Durchbruch! Diese Erfolgsgeschichte muss dem Duo erst einmal jemand nachmachen…

Texas-Scramble mit Joker-Schlag
Doch der Reihe nach. Nach dem Frühstück auf der sonnenverwöhnten Wissmannshofer Terrasse starteten die 21 Flights. Die Professionals nahmen ihr Einzelzählspiel in Angriff, während die Amateure einen Texas-Sramble vor sich hatten, bei dem sie sich pro Bahn einen Joker-Schlag des Pros wünschen durften. Als bester Pro erwies sich Daniel Froreich. Mit einer lupenreinen 65 verfehlte er den Wissmannshofer Platzrekord lediglich um einen Schlag und kam mit einem komfortablen Vorsprung von vier Schlägen vor Christian Görlitz (69) ins Clubhaus. Dahinter ging es enger zu. Benjamin Wuttke rangierte mit 72 Schlägen auf Rang 3 vor Simon Marshall (73) und Richard Porter (73), die den Gleidinger Mark Steckmann (74) auf Platz 6 verwiesen. Es folgten Mike McLean (75), Tobias Schwarzer (76), Jochen Lupprian (76), Sebastian Kannler (77), der Chinese Konstantin Lok Tin Liu (77) sowie Fabian Becker (77). Der Escheberger Regis Gustave (78) erreichte Rang 13 vor Andy Gall (79), Christoph Günther (79) und Nigel Elder (80). Elder gewann nicht nur die Sonderwertung „Nearest to the Pin“ der Professionals, sondern führte, wie erwähnt, sein Mybestshirt-Team mit dem Nettoergebnis von 58,1 Schlägen zum Gesamtsieg. Platz 2 mit 58,3 Schlägen ging an das Quartett Bibbig Automobile, dem Mike McLean, Uwe Koch, Axel Sauerwein und Katharina Hehr angehörten. Daniel Froreich und sein Dallwig-Flight mit Bernd Grimm, Georg Wiegand von Kleist und Lothar Distler wurden mit 58,4 Schlägen Dritte vor dem B&T-Team (60), das Fabian Becker, Karl-Heinz Fahrenholz, Willi Becker und Petra Fahrenholz bildeten. Platz 5 belegte das Quartett Schneider Dach (60,3), das aus Tobias Schwarzer, Jens Schlechter, Torpen Bibbig und Wilmar Rüttger bestand. Nearest to the Pin platzierten Rainer Lomen und Astrid Witte ihre Bälle, die auch den Longest Drive im Damenfeld schlug. Der längste Abschlag der Herrenkonkurrenz gelang Jens Schlechter.

Ein Ass beim Shoot Out
Spektakulär verlief das so genannte Shoot Out der Professionals im Anschluss an die Runde, das an den Grüns 9 und 18 ausgespielt wurde. Zunächst zog Mark Steckmann die Aufmerksamkeit auf sich. Dem Pro, der ein strahlend gelbes Polohemd trug, gelang es in der ersten Runde, seinen Ball aus 50 Metern Entfernung einzulochen. Doch dann hatten andere bessere Nerven als der Gleidinger. Schließlich entschied Benjamin Wuttke das unterhaltsame und mit einer Prämie von 400 Euro dotierte Shoot Out für sich und setzte sich dabei gegen den letztjährigen Titelverteidiger Regis Gustave durch. Vor der Siegerehrung hatte Veranstalter Holger Gartz noch einen besonderen Ohrenschmaus parat. Mit seiner fantastischen Stimme zog Künstler Ricardo Mancini einmal mehr das Publikum in seinen Bann. Auf der Runde hatte der Artist, dessen Handicap bei 11 liegt, spielerisch nicht immer überzeugt. Doch mit dem Mikrofon in der Hand riss er seine Zuhörer zu Beifallsstürmen hin. Den glänzenden Abschluss des Events bildete eine mit tollen Gewinnen ausgestattete Tombola. Hier ließen sich die Aktiven nicht lumpen und griffen entschlossen zu. Sehr zur Freude von Dr. Ulrike und Holger Gartz, die am Ende die stolze Summe von 1.000 Euro vermelden konnten, die sie zwei Wochen später der Alfred J. Kwak-Stiftung des holländischen Sängers Herman van Veen überreichten.

Diskussion

Keine Kommentare zu “Den Platzrekord nur knapp verfehlt”

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Partner von:

Partner des Hole in One-Werbenetzwerks


Golf-News per E-Mail

E-Mail-Adresse eingeben:

Zugestellt von FeedBurner

Archiv


gehostet mit 100% Ökostrom von all-inkl.com

Diese Website verwendet Cookies und Google AdSense. Mit der Nutzung erklären Sie sich damit einverstanden. Details

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen