Der Club Rothenberger Haus hat einen neuen Präsidenten. Einstimmig wählten die Mitglieder der südniedersächsischen Anlage Jürgen Wundrack zum Kapitän ihres Schiffes. „Das einmütige Votum motiviert mich sehr“, räumt der Göttinger ein. Seine „Liebe zum Golfsport“, so der Präsident, habe ihn dazu bewogen, für das Amt an der Spitze des Clubs zu kandidieren. Der Club Rittergut Rothenberger Haus habe ihm in den vergangenen 13 Jahren viel gegeben. Immer wieder fahre er gern ins Eichsfeld. „Positives Denken beflügelt mich, mehr Freude als Arbeit in meiner neuen Aufgabe zu sehen“, hebt Wundrack hervor. Die wichtigste Aufgabe der Clubvorstände ist aus seiner Sicht, „ein Wohlfühlklima zu schaffen und zu erhalten“. Die Freizeit für Menschen gestalten zu dürfen, könne „nur Spaß machen“.
Mittel- und langfristig liegt es ihm am Herzen, „die Golfregion Südniedersachsen durch unseren Club würdig vertreten zu sehen“. Wundrack freut sich darüber, dass die Zusammenarbeit zwischen der Betreiberfamilie und dem Club als optimal angesehen werden könne. „Da gibt es keine Steigerung“, erklärt der Präsident. Wie schon in der Vergangenheit strebt der Vorstand auch in Zukunft die harmonische Zusammenarbeit mit dem großen Nachbarn an, dem Club Hardenberg. „So setzen wir gemeinsam golferische Akzente für die wunderschöne Region – nach dem Motto „Einer für alle – alle für einen“, so Wundrack.
Er persönlich, unterstreicht der 62-Jährige, hat vor 13 Jahren „das sportliche Ei des Kolumbus für meine Frau und mich entdeckt“. Der Golfsport bietet ihm eine hervorragende Ergänzung zu seinen Tennisambitionen, die ihn immerhin bis in die Regionalliga geführt hat. „Denn beides hat mit dem Ball zu tun“, erläutert der Niedersachse. Der Mensday-Mittwoch ist für ihn immer „ein kleiner Freudentag“. Auf der Runde arbeitet er stetig an seinem Handicap – und feiert, unabhängig von Erfolg oder Misserfolg, anschließend mit seinen Golffreunden. Vor zwei Monaten ereilte Wundrack ein ganz besonderes Glück: Er wurde Großvater. „Karlotta schießt mich im Handicap ganz nach oben. Toll!“, jubelt der 62-Jährige.
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