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Golf-News

Christoph Günther gelingt Traumrunde

Die Entscheidung über Sieg und Niederlage fällt beim Golfen auf dem Grün. Christoph Günther bewies das eindrucksvoll bei dem von Fabian Becker organisierten Oberaulaer ProAm Becks&Boys. Der Professional benötigte auf den 18 Bahnen gerade mal 23 Putts. So setzte sich das Challenge Tour-Ass mit 65 Schlägen sowie neuem Platzrekord überlegen durch und gewann mit zwei Schlägen Vorsprung vor seinen Kollegen Benjamin Wuttke (67) und Juan Peters (69).  „Please, advance the ball!“ Mit seiner gewohnt feierlichen Formel schickte Starter Kraft das Feld auf die Runde. Bei kühlen, aber trockenen äußeren Bedingungen waren Drives, Chips und Putts in den folgenden fünf Stunden Trumpf. Mit den eher langsamen und nach dem strengen Winter noch nicht optimalen Grüns taten sich manche Aktive schwer. „Darauf muss man sich erst einmal einstellen“, betonte Heinz-Peter Thül, der am Tag zuvor von Mallorca zurückgekehrt war und, wie andere Spieler, den einen oder anderen Putt zu kurz ließ.

Zu ihnen zählte nicht zuletzt Co-Organisator Willi Becker. Bei der Siegerehrung, bei der das Oberaulaer Vorstandsmitglied Arno Seelen und der Escheberger Vizepräsident Hermann Brocker mit von der Partie waren, räumte er ein, dass ihm lediglich zwei Pars gelungen seien – was seiner guten Laune bei dem rundum gelungenen Event keinen Abbruch tat. Becker stellte die fast 20 Sponsoren vor, die die Veranstaltung unterstützten. Hervor hob der erfolgreiche Finanzprofi die Gothaer Versicherung, die seinem Sohn Fabian als Hauptsponsor auf der EPD-Tour zur Seite steht. Auch gab der Lohfeldener bekannt, dass Fabian Becker mit der Hardenberger Anlage einen weiteren Förderer gewonnen hat. Dort werden ihm hervorragende Trainingsmöglichkeiten eingeräumt, um sich optimal auf die folgenden Turniere vorzubereiten. Der Hardenberger Manager Norbert Hoffmann betonte: „Wir engagieren uns gern!“
Fabian Becker griff Hoffmanns Worte auf und dankte seinem neuen Partner ebenso wie der Gothaer Versicherung und seinen weiteren Sponsoren für deren tatkräftige Unterstützung. Genauso galt der Dank den 18 Professionals, die zum Teil von weither angereist waren, um in Oberaula dabei zu sein, und Trainer Arne Dickel sowie Physiotherapeut Sacha Lubach, die den aufstrebenden Nordhessen auf seinem sportlichen Weg begleiten. Zu den weiteren Platzierungen: Den vierten Platz unter den Pros teilten sich gleich vier Akteure. Sebastian Buhl, Jochen Lupprian, Arwed Fischer und Marcel Haremza verpasssten mit jeweils 71 Schlägen das Podium. Mit 72 Schlägen folgten Patrick Niederdrenk und Richard Nömeier. Gastgeber Fabian Becker (73) teilte sich Rang 10 mit Regis Gustave und Heinz-Peter Thül. Auf Platz 13 landeten Fabian Hahn (74) und Peter Nickel. Dahinter kamen Benjamin Ludwig (75), Tony Feminis (76), David Hahn (78), Arne Dickel (79) und Nigel Warren (81) ins Ziel.

Unter den Amateuren setzte Norbert Hoffmann das sportliche Ausrufezeichen. Der Hardenberger sammelte 29 Bruttopunkte. Marcus Engelmann (27) vom Club Rhein-Main wurde Zweiter. Mit jeweils 25 Zählern präsentierten sich Heiko Schink, Thomas Schilling sowie Wolfgang Ebenhöh in guter Form. Die besten Nettoresultate erzielten Marcus Engelmann (40 Pkt.), Holger Riepel (38), Sacha Lubach (34), Heinz Anders (34), Holger Gartz (34) und Uwe Fuchs (33). Den Longest Drive der Pros schlug Arwed Fischer (280 Meter). Unter den Amateuren hatte der Kasseler Heiko Schink mit 240 Metern die Nase vorn, das Damenklassement gewann die Zimmernerin Petra Fahrenholz (200 Meter). Die Nearest to the Pin-Wertung der Professionals ging an Benjamin Wuttke (2,69 Meter), die der Amateure an den Wissmannshofer Pan Chin (2,65 Meter).
Sensationelle 21 (Netto)Schläge unter Par führte Peter Nickel sein Team zum Sieg. Neben dem Pro gehörten Michaela Müller, Stefan Becker und Holger Riepel zu dem erfolgreichen Quartett. Vier Zähler dahinter kamen Richard Nömeier, Marcus Engelmann, Jonas Siepenkötter und Achim Lenz als Zweite ins Ziel. Rang 3 ging an Benjamin Wuttke, Georg Wiegand von Kleist, Manfred Siebert und Bernd Grimm, die 15 Schläge besser als der Platz waren.

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