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Golf-News

Alles erst einmal auf den Kopf gestellt

Kerstin Dörfer fühlt sich willkommen. „Die Mitglieder sowie meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben mich sehr nett und herzlich angenommen“, blickt die neue Managerin der Waldecker Anlage auf ihren Start am Edersee zurück. Sie zeigt sich positiv überrascht von der Region Edersee und Waldeck – „und von der Freundlichkeit der Menschen“. Die Gegend findet sie wunderschön. Die Golfanlage ist aus ihrer Sicht „wunderbar gelegen“ und verfügt über zahlreiche interessante Spielbahnen. Im vergangenen Herbst sah sie sich vor viele Hausforderungen gestellt. Insbesondere ging es darum, neue Strukturen einzuführen. „Geschäftsführer Klaus Albrecht und ich haben sozusagen alles einmal auf den Kopf gestellt, geschüttelt und neu sortiert“, kommentiert Dörfer die turbulenten Wochen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Nun gibt es neue Mitgliedschaften mit Monatsraten, einen neuen (alten) Pächter in der Gastronomie – und sämtliche internen wie externen Büroabläufe wurden neu gestaltet. Hinzu kamen die umfangreichen Vorbereitungen auf die neue Saison.

Der Managerin war es in dem Prozess wichtig, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzubeziehen. „Denn sie sollen sich mit der neuen Geschäftsleitung wohlfühlen“, macht sie deutlich. Darüber hinaus legen Albrecht und sie Wert darauf, „dass wir den Menschen die Freude bei uns vermitteln, die wir selbst empfinden“. Dörfers persönlicher Startschuss in die Branche fiel 2006 in Leipzig. Beim DGV absolvierte sie ihre Ausbildung zur Golfbetriebswirtin und wechselte danach als Managerin nach Chemnitz. Von dort aus führte ihr Weg im Herbst direkt nach Waldeck.
Einen Vergleich zwischen ihren bisherigen Anlagen mag sie nicht ziehen. „Es gibt viele Unterschiede. Aber jede Anlage hat ihre Eigenheiten, jede Anlage ist individuell in ihrer Ausrichtung, ihren Zielen und der Gestaltung“, betont sie. Die Managerin freut sich auf die aktuelle Saison. Sie will „viele Menschen bei uns auf der Anlage fröhlich lachen sehen. Dann wissen wir, dass wir alles richtig gemacht haben.“

Die Spielerin mit Handicap 54 bedauert, in den letzten Monaten kaum an den Ball geschlagen zu haben. Doch Dörfer formuliert es positiv: „Wir hatten einen so schönen Winter. Da ging es leider nicht…“ In den nächsten Monaten möchte sie die Region erkunden. Erst dann, so räumt die Managerin ein, könne sie sich ein Bild von den umliegenden „näheren oder entfernteren Plätzen machen“. Doch das werde ein wenig dauern, „schließlich steht der Anspruch auf eine tolle Saison 2010 im Vordergrund“.

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