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Golf-News

Die Entscheidung fällt am Extraloch

Gudensberger Winter-Challenge: Marek Prena gewinnt vor Waldemar Sobierojwinter_challenge

Der Gudensberger Winter-Challenge drückten zwei Bad Arolser ihren Stempel auf: Marek Prena siegte im spannenden Finale der A-Klasse vor Waldemar Sobieroj. Am ersten Extraloch, der Bahn 9 des Pebble Beach-Kurses, setzte er sich am Simulator gegen seinen Clubkameraden durch. Dritter wurde der Wissmannshofer Jörn Möllenhoff. Es folgte Oliver Stöter, der aus gesundheitlichen Gründen beim Endspiel passen musste.  Prena: „Das Spiel am Simulator ist eine echte und realitätsnahe Alternative, um die kalte Jahreszeit zu überbrücken und im Schwung zu bleiben.“ Einmal pro Woche traf er sich mit Waldemar Sobieroj und Freunden in Gudensberg, um sich gemeinsam fit zu halten und zu trainieren.

Der im Finale unterlegene Sobieroj freut sich, dass sich der Gudensberger Simulator zu einem beliebten Treffpunkt der nordhessischen Golfer entwickelt habe, wo man sich messen könne. Ihm gefällt die große Auswahl an Plätzen, aus der die Aktiven auswählen können. Sie ermögliche es, den eigenen Horizont zu erweitern. Gerade der Kontrast zwischen seinem kurzen Neunloch-Heimatplatz am Twistesee und den langen Championship-Kursen erscheint ihm reizvoll, „auch wenn das berühmte Pebble Beach für mich, ohne Driver, eine echte Herausforderung darstellt!“
Das Finale der B-Gruppe bestritten der Waldecker Daniel Esteve und Manfred Strahl vom Golfpark Gudensberg. Der Spieler vom Edersee setzte sich gegen den Newcomer durch und holte sich den Titel in seiner Klasse.  „Am Simulator in der Halle zu spielen, war eine neue Erfahrung für mich. Und ich muss sagen, es hat Spaß gemacht“, betont Esteve. Drei Runden hat er in der kalten Jahreszeit am Simulator gespielt „und kann es jedem Interessenten empfehlen“.

Verbesserte Pitching-Area lockt
Barbara und Hans Wilhelm Kleppe zeigen sich zufrieden mit der gewachsenen Popularität ihrer Angebote während der Wintersaison. Die noch junge, attraktive Anlage erobert immer mehr die Herzen der nordhessischen Golferinnen und Golfer. „Die Auslastung unserer Indoor-Anlage war über 50 Prozent besser als im Vorjahr“, betont Barbara Kleppe. Auch etablierte Spieler aus allen Clubs der Region hätten erkannt, dass der Simulator wie die fast durchgängig geöffnete Driving-Range gute Bedingungen böten, sich in Form zu halten und auf die neue Saison vorzubereiten. Aktive aus sämtlichen Leistungsklassen waren vertreten. Selbst Professionals nutzten die Gudensberger Anlage, um sich fit zu halten. So feilte der Wissmannshofer Ralf Hartfuß an seinem Schwung, EPD Tour-Spieler Fabian Becker trainierte, begleitet von Routinier Arne Dickel.

Der Kasseler Trainer Paul Smith kam zusammen mit seinem Sohn, Single-Handicapper Benjamin Smith, der regelmäßig übte. Die Bad Wildunger Clubmannschaft zählte zu den Teams, die immer wieder aufteete. Hans Wilhelm Kleppe: „Vor allem an den Wochenenden und in den Abendstunden waren wir häufig ausgebucht!“ Sehr positiv wirkte sich die unterschiedliche zeitliche Preisgestaltung aus. Neben dem regulären Stundensatz von 25 Euro wurden eine Halbjahreskarte sowie das Zehnerticket offeriert. In den nächsten Monaten geht der Golfpark weiter in die Offensive. Mädchen und Jungen wollen die Gudensberger in den Ferien mit so genannten Kids-Akademien an sich binden. Für Newcomer und Platzreife-Interessenten werden entsprechende Kurse ins Programm genommen. Als Trainer werden sich der Wissmannshofer Ralf Hartfuß, der Waldecker Nigel Warren und der Escheberger Tony Feminis engagieren.

Zwei Turnierserien sollen laufen. Jeden ersten Dienstag im Monat sind Newcomer gefragt. Darüber hinaus ist ein Vierer-Wettspiel geplant, das jeweils am Freitag über die Bühne gehen soll. Die Allianz-Agentur Mannsfeld wird einen Schnupper-Cup sponsern, der sich aus fünf Turnieren über die gesamte Spielzeit erstrecken und mit einem Finale abgeschlossen wird. Auch am Platz sind weitere Verbesserungen vorgesehen. So soll die Pitching-Area, wo bislang nur ein erhobenes Grün anzuspielen war, vergrößert und mit einem seitlichen Bunker ausgestattet werden. Der Pro-Shop bietet eine immer breitere Produktpalette an. Mit Lloyds-Golfschuhen ist ein neuer, hochwertiger Artikel im Sortiment, der für seine Qualität bekannt ist und gut ankommt. Nicht zuletzt der Sieger der B-Gruppe der Winter-Challenge kann das bestätigen. Denn Daniel Esteve erhielt für seinen Erfolg ein Paar Schuhe des bekannten Herstellers.

Apropos Preise: Kama Gartz-Chef Holger Gartz stellte vier chice Golfjacken für die Champions zur Verfügung. Der Sieger der A-Klasse nahm darüber hinaus den begehrten Gutschein über ein Wochenende für zwei Personen im Waldecker Ringhotel Roggenland entgegen. Das 130 Betten umfassende Haus mit großer Badelandschaft, Restaurant, Bar und Beautyfarm liegt gerade mal einen Kilometer entfernt vom Golfplatz Waldeck. „Wir bieten zahlreiche Golfarrangements und begrüßen in dem Zusammenhang Gäste aus Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen“, macht Geschäftsführer Peter Roggenland deutlich. Er arbeitet eng mit den Clubs in Waldeck, Escheberg, Wilhelmshöhe, Bad Arolsen und Bad Wildungen zusammen.

Rainer Lomen

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