Sind Sie auf der Suche nach einem passenden Geschenk zum Fest der Feste? In Sachen Golfmode bietet sich eine Vielzahl attraktiver Präsente an. Der Trendreport und Ausblick auf das Frühjahr und den Sommer 2008 machen das deutlich. Was ist angesagt im Hinblick auf Inspiration und Philosophie? Klar ist: Golf hat den Status eines Breitensports erreicht, und das modische Verständnis wächst. Generell sind zwei konträre Tendenzen zu beobachten. Auf der einen Seite schreitet die Liberalisierung voran, und junge Golf-Fans kreieren neue Silhouetten und Cross-Looks, entleihen Elemente aus der College-Kleidung und anderen Sportarten wie Rugby oder Segeln. Auch Anleihen aus den Bereichen Safari und Military sind erkennbar.
Als Kontrapunkt suchen traditioneller orientierte Sportler Abgrenzung zu derlei Golf-Punks. Diese äußert sich in einem deutlichen Trading-up des Looks und der Hinwendung zu Premium-Produkten. Die hochwertige Neoklassik findet Inspiration im britischen Gentlemens-Club sowie den 50er und 60er Jahren.
Die legere Fraktion integriert immer stärker Teile der Alltagskleidung in ihr Styling. Lockere Webhemd-Formen unterstreichen den Laisser-Faire-Touch. Bei den Herren erscheinen vermehrt Chinos und Cargos auf der Bildfläche. Modische Golferinnen greifen zum sportlichen Rock oder Kleidern aus Cooltech-Piqué. Besonders lässig sind Hemdblusen-Varianten und Trägerröcke.
Im Jackenbereich dominieren College-Formen, Blousons und leichte Bomberjacken. Neu ist der Mix verschiedener Texturen, wie etwa aufwendigen Steppungen auf der Vorderseite und Strickeinsätzen auf der Rückseite.
Einen Extraschuß Individualität erzeugen Strohhüte oder Porkpies. Als stylische Details erscheinen silberne Lurex-Fäden, Foliendrucke und Patches.
Für traditionell orientierte Golfer erleben Klassiker wie Deep V-Neck Pullover, Pullunder, sportive Sakkos und aufwendig gesteppte Westen ein Revival. Die Retro-Anleihen offenbaren sich in wertigen Logo- und Wappen-Stickereien. Immer wichtiger werden Wellness-Features wie spezielle Taschen-Belüftungssysteme, innovative Windstopper- und Airtech-Qualitäten, Ausrüstungen wie UV- und Antimücken-Schutz werden zum Standard.
Als Ausdruck von Status erhalten Accessoires erhöhten Stellenwert. Taschen und Golfbags erscheinen in supersoften Lederqualitäten, oftmals perforiert oder durch aufwendige Nahtführungen abgerundet. Schuhe mit abstrahiertem Budapester-Muster und teilweise gewagten Two Tone-Kombinationen setzen Akzente. Bei den Materialien treten Sommerkaschmir, Feinstrick, Bambus-Gemische, Feelgood Strick und New French Terry, aber auch Herringbone-Strukturen und Cord in den Vordergrund.
Und die Farben sowie Muster? Argyles und extravagante Karos in grellen Farbstellungen bleiben ein Muß. Aber auch klassische Black Watch Karos feiern ein Comeback. Pinstripes, Colourblockings und softe Camouflage-Varianten verjüngen die Kollektionen, Paisleys erhalten ein Make-over. Neu ist der Einzug edler Metallic-Töne wie Ice-Silber, Gold und Kupfer, vornehmlich noch in Form sensibel dosierter Akzente.
Haben Sie die eine oder andere Anregung erhalten? Prima. Na dann, viel Spaß beim Shopping!
Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für die Anregungen. Auch wenn sie sich auf die letzte Saison beziehen, waren sie doch sehr interessant für uns, die wir gerade darüber nachdenken, eine Clubwear Kollektion für Golfvereine zu entwerfen. Vielleicht schreiben Sie ja bald was über die Trends 2009/2010. Wir sind gespannt!
MfG
G. Betz